Betrifft Kinder

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Kinder in Europa 8/05

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Architektur und Design für junge Kinder

Editorial

Wem gehört der Raum?
Gastherausgeberin Bronwen Cohen fordert mehr Unterstützung für die Forschung und Entwicklung von europäischen Standards an Räume für Kinder mehr...

Gemeinsame Dimensionen: Europäische Einflüsse auf Raumstandards
»KINDER in Europa« vergleicht Raumstandards für Kindereinrichtungen in Ländern der Europäischen Union und Norwegen


Die Vergangenheit in der Gegenwart
Ein Streifzug durch zwei Jahrhunderte Kindergartenräume

»KINDER in Europa« befasst sich mit Ideen in Architektur und Design für junge Kinder


Raum und Design
Platz zum Spielen, Raum zum Wachsen
Die finnischen Wissenschaftler Matti Bergstrom und Pia Ikonen meinen, dass der freie Raum in der Natur die beste Umgebung für Kinder ist, um ungehindert zu lernen mehr...

Raum in der Natur
Norwegen verfügt über viel natürlichen freien Raum. Anders Farstad beschreibt, wie die Kinder in seinem norwegischen Naturkindergarten selbstbewusst und gesund heranwachsen und darauf brennen, zu lernen

Raum nutzen: Theorie versus Praxis
Ine van Liempd untersucht u.a., wie das Personal in holländischen Kindergärten die Beziehung zwischen den Gebäuden und seiner pädagogischen Vision sieht und ob Bauwerk und Konzept einander ergänzen oder behindern

Das Außen nach innen bringen
Die norwegische Architektin Karen Buvik beschreibt, wie umweltfreundliche Gebäude dafür sorgen, dass die Gestaltung der Umwelt Teil der Lernerfahrung der Kinder wird


Macht, Strategien, Prozesse
Macht, Strategien, Prozesse
Ein Schnappschuss aus verschiedenen Perspektiven

Sehen, hören, berühren, schmecken, riechen und lieben
Michele Zini berichtet uns, warum eine Umgebung, die gut für die Sinne und die Gefühle ist, Architekten und Erzieherinnen braucht, die als Team arbeiten mehr...

Design down: Zusammenarbeit an einer Langzeitinvestition
Der US-amerikanische Architekt Bruce A. Jilk beschreibt einen Designprozess, in dessen Zentrum die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Interessengruppen steht

Zeit zum Zuhören: Die Sicht junger Kinder auf Gestaltung
Die britische Wissenschaftlerin Alison Clark beschreibt eine Untersuchung nach der Mosaikmethode, in der drei- und vierjährige Kinder in England nach ihrer Meinung zu Raum und Design gefragt werden


Schwerpunkt
Ungarn: Aufbauen auf anderthalb Jahrhunderten Erfahrungen
Marta Korintus erzählt die Geschichte der ungarischen Kindergärten, einem der neuen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union mehr...

 

  Gastherausgeberin Bronwen Cohen fordert mehr Unterstützung für die Forschung und Entwicklung von europäischen Standards an Räume für Kinder.

Diese Ausgabe von »Kinder in Europa« befasst sich mit der Architektur und dem Design für junge Kinder. Wir haben das als »Räume schaffen« bezeichnet, zur Erinnerung daran, dass die Gestaltung und die Nutzung von Raum alles andere als abstrakt ist – obwohl »Raum« ein abstrakter Begriff ist, der eine Leere beschreibt, die darauf wartet, gefüllt zu werden.

  Matti Bergstrom und Pia Ikonen untersuchen den Einfluss der Hirnforschung auf das Angebot von Räumen für junge Kinder. Sie vertreten die These, dass der freie Raum in der Natur die beste Umgebung für Kinder ist, um ungehindert zu lernen

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  Michele Zini berichtet, warum eine Umgebung, die gut für die Sinne und die Gefühle ist, Architekten und Erzieherinnen braucht, die als Team arbeiten. Er beschreibt im Einzelnen, was nötig ist, um einen solchen Raum zu erfinden.


Forschungen in den Neurowissenschaften und den Sozialwissenschaften bestätigen, dass unsere Identität sich sowohl durch unsere Erfahrungen mit der Umwelt herausbildet als auch durch unseren genetischen Ursprung entsteht. Wenn wir geboren werden, sind unser Gehirn und unsere Fähigkeit, die Realität wahrzunehmen und zu erfahren, noch nicht ausgeformt und definiert, warten aber – wie die Knospe einer Blume – darauf, sich zu entfalten.