Betrifft Kinder

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Kinder in Europa 15/08

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Berufs-Bilder und Ausbildungsprofile
für ErzieherInnen in Europa


Editorial
Ein Beruf erfindet sich neu
Gastherausgeber Jan Peeters stellt das Heft vor mehr...



Überblick
Frühpädagogische Fachpersonal in den Partnerländern von »KINDER in Europa«

Eine Übersicht

Die Ausbildung des frühpädagogischen Fachpersonals in Europa
Stig G. Lund wirft einen kritischen Blick auf die europäische Berufspolitik mehr...

Profis ja, aber welche?
Welche unterschiedlichen frühpädagogischen Professionsprofile gibt es in Europa? Und wohin entwickeln sie sich? Eine Analyse von Pamela Oberhuemer und Inge Schreyer


Erfahrungen, Hintergründe, Beispiele
Was verstehen wir unter Kompetenz?
Claire Cameron setzt sich kritisch mit einem häufig verwendeten Begriff auseinander mehr...

Berufs-Bilder
»KINDER in Europa« stellt vier Beispiele vor:

Carmen Dalli: Lehrer für die Frühpädagogik in Neuseeland mehr...

Sos Bayer: Pädagogen in Dänemark

Didier Favre: Éducateurs de jeunes enfants (Erzieherin für junge Kinder) in Frankreich

Annalia Galardina: Pedagogistas in Italien

Frühpädagogische Fachkräfte als Akteure der Veränderung
Jan Peeters skizziert Entwicklungen der frühpädagogischen Fachkräfte gestern, heute und morgen mehr...

Lebenslang Lernen
»KINDER in Europa« stellt fünf Beispiele vor

Mathias Urban: Gemeinsamer europäischer Master-Abschluss für die Frühpädagogik

Teresa Ogrodzinska: Die Comenius-Akademie führt neue Methoden für die Frühpädagogik in Polen ein mehr...

Kristin Dyrfjöro: Lehrer für Frühpädagogik in Island haben künftig einen Master-Abschluss

Annica Grimlund: …die Lehrer für Frühpädagogik in Schweden jedoch nicht

Bronwen Cohen: Braucht Schottland einen neuen pädagogischen Beruf?


Schwerpunkt
Männer in Krippe und Kindergarten!
Wie in Norwegen und Schottland mehr Männer für die Arbeit in Krippen und Kindergärten gewonnen werden berichten Erik Hauglund und Kenny Spence mehr...

Gastherausgeber Jan Peeters stellt das Heft vor.

Bildung und Betreuung in der frühen Kindheit stehen ganz oben auf der politischen Tagesordnung der EU. Dafür gibt es viele Gründe: wirtschaftliche – dabei geht es um mehr Beschäftigung –, demographische – dabei geht es um mehr Geburten –, soziale – dabei geht es um mehr Beteiligung und Einbeziehung der Menschen – und bildungspolitische – dabei geht es um mehr gut ausgebildete Bürgerinnen und Bürger.

Stig G. Lund wirft einen kritischen Blick auf die europäische Berufspolitik.

Bildung und Betreuung in der frühen Kindheit stehen ganz oben auf der Agenda der EU, was einen wesentlichen Beitrag zum Konzept des lebenslangen Lernens und der Lissaboner Strategie für Wachstum, Arbeit und Ausbildung und zur Vereinbarkeit von Familie und Berufstätigkeit leistet. Doch die Europäischen Verträge geben der EU nur begrenzte Möglichkeiten, sich in die Bildungspolitik der Mitgliedsstaaten einzumischen.

Claire Cameron setzt sich kritisch mit einem häufig verwendeten Begriff auseinander.

Der Begriff Kompetenz wird überall in den frühpädagogischen Fachsprachen Europas verwendet, um all das zu bezeichnen, was im Namen der Praxis oder der Verantwortung für die Praxis getan wird. Dabei hat der Begriff jedoch wenigstens zwei verschiedene Bedeutungen. Die eine bezieht sich auf ein definiertes Geflecht von Wissen, Fertigkeiten und Haltungen, die ein bestimmtes professionelles Gebiet ausmachen. Die andere Bedeutung meint eine Herangehensweise an Wissen und die Entwicklung von Wissen auf einem bestimmten Gebiet. Ebenso gibt es die auf Kompetenz beruhende Herangehensweise an die Vorbereitung auf das Arbeiten in einem bestimmten Bereich.